Knalliges Pink in der Dressur – geht das eigentlich?
Du fragst dich, ob man im Dressurviereck wirklich knalliges Pink tragen darf? Die Antwort: Ja, klar!
Die Turnierkleidung ist mittlerweile viel flexibler als früher. Reithosen müssen nicht mehr zwingend weiß sein – auch ganz helle Beige- oder Grautöne sind erlaubt. Beim Oberteil hast du auch mehr Optionen, was Material, Schnitt und Stil angeht. Natürlich hängt das auch ein bisschen davon ab, in welcher Prüfung du unterwegs bist und was Ausgeschrieben ist.
Das liegt daran, dass die LPO und der FN-Ausstattungskatalog die Regeln etwas aufgemacht haben. Sie geben zwar immer noch einen Rahmen vor, lassen aber bewusst Raum für mehr Freiheit.
Und was ist mit richtig auffälligen Farben? Grundsätzlich kann dein Pferd auch Farben tragen, die nicht klassisch sind. Allerdings sollte das Gesamtbild stimmig und turniergerecht bleiben. Neon oder knalliges Pink sind nicht verboten, fallen aber im klassischen Dressurbild natürlich ziemlich auf. Wie das bei den Richtern ankommt, hängt ein bisschen vom Turnier und der Prüfung ab. Hier ein paar gängige Mythen aufgelöst:
- „Nur Weiß ist erlaubt“? – Nein, nicht mehr!
- „Plastron ist immer Pflicht“? – Nicht unbedingt, hier kommt auf die Klasse an.
- „Weiße Handschuhe sind Pflicht“? – Erst ab Klasse M tatsächlich vorgeschrieben.
- „Turnierjacket ist immer nötig“? – Kann variieren, je nach Wetter, Prüfung und Ausschreibung.
Kurz gesagt: Es ist heute vieles erlaubt – was du draus machst, liegt (fast) ganz bei dir.
Fazit: Die Regeln sind moderner und lockerer geworden. Wichtig ist, dass du dich an die aktuelle Ausschreibung und den FN-Ausstattungskatalog hältst. So bist du auf der sicheren Seite – egal, ob du klassisch unterwegs bist oder mit etwas mehr Farbe.