Nager - Abwehr

Hier finden Sie alle Ratschläge, Tipps und Entscheidungshilfen in Kombination mit bestens erprobten und durchschlagenden Produkten, soll es ab sofort einfacher für Sie werden Schadnager erfolgreich zu bekämpfen.

Diese Zusammenstellung beinhaltet alles für eine systematische Ratten- und Mäusebekämpfung. Ratten und Mäuse sind ein gravierendes Hygieneproblem und überall, wo sie auftauchen, besteht die Gefahr von Verunreinigungen bis hin zu Krankheitsübertragungen. Diese Beratungsfibel hilft Ihnen Ihren Betrieb optimal vor den Schädlingen zu schützen.

Vorratsschädlinge: Ratten, Mäuse, Kornkäfer, Mehl-, Reiskäfer, Milben u.v.a. Hygieneschädlinge: Ratten, Mäuse, Fliegen, Bremsen, Mücken, Schaben, Läuse, Milben und Nager Pflanzenschädlinge: Maiszünsler, Kartoffelkäfer, Erdflöhe, Schildläuse, Blattläuse u.s.w.

Fallen

Die Abgabe und der Erwerb von Rodentiziden mit Wirkstoffen der 1. (z. B. Coumatetralyl) und der 2. Generation (z. B. Brodifacoum, Difenacoum, Bromadiolon, Difethialon) wird grundsätzlich durch den Wirkstoffgehalt und die Zulassungsdetails bestimmt. Es gibt die Wirkstoffgrenze 30 ppm.

Produkte mit einem geringeren Wirkstoffanteil können von einem größeren Personenkreis angewendet werden.

Produkte mit Wirkstoffen der 1. Generation und < 30 ppm Gehalt, dürfen sogar von Privaten angewendet werden. Bei 2. Generations-Wirkstoffen ist die Anwendung in aller Regel sachkundigen Personen vorenthalten.

Rodentizide mit einem Wirkstoffanteil > 30 ppm dürfen nicht an die breite Öffentlichkeit abgegeben werden und die Anwender dürfen nur berufsmäßige Verwender mit Sachkunde, sachkundige Verwender oder ausgebildete Schädlingsbekämpfer sein.

Für diese letzte Kategorie gelten auch Beschränkungen für den Abgebenden (Handel).

Bei weiteren Fragen zu diesem Thema steht Ihnen unser Expertenteam Schädlingsbekämpfung mit Rat und Tat zur Seite.

Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen!

Häufige Ursachen für Fehlschläge in der Bekämpfung

• der Köder ist nicht mehr frisch genug und daher nicht mehr attraktiv

• die Köder wurden nicht mit Handschuhen ausgebracht und haben daher „Menschengeruch“

• es gibt zu viele alternative Futtermöglichkeiten, insbesondere Vitamin-K-haltige, die die Wirkung der Wirkstoffe neutralisieren (z. B. Sojamehl, Kohlblätter)

• die Köderstationen wurden immer wieder umgestellt oder die Nager wurden anderweitig gestört

• es wurden zu wenige Köderstellen eingerichtet • es wurden nicht genug Köder nachgelegt bzw. nicht über einen ausreichend langen Zeitraum

• aus der Umgebung wandern immer wieder neue Ratten zu

Biozide